Die Gesundheitswirkungen des "Sonnenschein-Vitamins"

80-90% des Vitamin D wird dank des Sonnenlichtes über eine chemische Reaktion in den unteren Hautschichten dem Körper zugeführt, nur 10-20% über die Ernährung (bestimmte Fischsorten und Eier).

Eine ständig wachsende Zahl wissenschaftlicher Erkenntnisse belegen den engen Zusammenhang von Vitamin D im Blut und - neben vielen Krebsarten - vor allem Herz-, Kreislauf- und Lungen- Krankheiten, Diabetes, Bluthochdruck, Multipler Sklerose, Schizophrenie etc.

Bekannter ist die Bedeutung von Vitamin D für die Knochengesundheit, die Abwehr von Osteoporose und Rachitis vor allem bei Kindern, Frauen und Alten.

Im Folgenden eine Checkliste mit belegten Wirkungen des "Sonnenschein-Vitamins".

Eine erweiterte Liste mit jeweils den wissenschaftlichen Belegen aus jüngster Zeit finden Sie hier. Die angeführten Studien stehen nur beispielhaft für die Fülle der wissenschaftlichen Wirkungsnachweise.

Herzkrankheiten
Vitamin D senkt die Insulin-Abwehr, eine der wichtigsten Ursachen von Herzerkrankungen. Wirkt entzündungshemmend bei Herzmuskelschwäche.
 
Lungenkrankheiten
Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei Entstehung und Wachstum verschiedenster Zell-Typen und  bei der ständigen Erneuerung und "Reparatur" der Zellen im Lungengewebe.

Krebs (Darm, Prostata, Brust, Eierstock, Lymphom und auch Haut u.a.)
Vitamin D reguliert die Regeneration  und verhindert die Überproduktion von Zellen. Bei einer täglichen Menge an Vitamin D von 1.000 IU (International Units) reduziert sich nach jüngsten Studien das Risiko für diese Krebsarten um mindestens 50%.

Erhöhte Überlebenschancen
In einer Studie mit über 1 Millionen Fällen erwies sich, dass bei ausreichender Besonnung im Vorfeld einer Krebstherapie die Überlebenschancen erheblich verbessert sind. Das gilt vor allem bei Brust-, Darm-, Lungen und Prostata-Krebs.

Diabetes
Bei Typ 1 Diabetes zerstört das Immunsystem die eigenen Zellen. Vitamin D reguliert die Reaktionen des Immunsystems und verhindert eine überschießende Immunreaktion.

Bluthochdruck
Vitamin D ist wichtig für die Funktion der Schilddrüse, welche die Kalziumversorgung reguliert. Kalzium wiederum ist wichtig für die Steuerung des Blutdrucks.

Schizophrenie
Die Wahrscheinlichkeit einer Schizophrenie-Erkrankung wurde in Studien in Verbindung gebracht mit einem Mangel an Sonne in den Monaten vor der Geburt. Der dadurch hervorgerufene Vitamin D-Mangel , so wird vermutet, bremst den Wachstum des Gehirns im Mutterleib.

Knochendichte, Osteoporose und Rachitis - Zahngesundheit
Vitamin D reguliert die Kalzium-Produktion im Körper und stärkt die Knochen und verhindert so Rachitis bei Kindern und Osteoporose bei älteren Frauen und alten Menschen generell. Ausreichende Versorgung mit Vitamin D während der Schwangerschaft hat einen größeren Einfluss auf die Knochengesundheit der Kinder bis zu ihrem 9. Lebensjahr als der gesamte Milchverbrauch während dieser Zeit.

Multiple Sklerose
Vitamin D-Mangel führt zu einer Unterversorgung mit 1.25-dihydroxyvitamin D3, der hormonalen Erscheinungsform von Vitamin D3, das wiederum das Immunsystem reguliert und bei einem Mangel ein erhöhtes MS-Risiko darstellt.

Andere Autoimmunerkrankungen
wie z.B. Rheumatische Arthritis 

Immunregulierung -  Heilung von Entzündungen und Wunden
Vitamin D wird von den "Fresszellen" (Makrophagen) selbst produziert und verhindert das Überschießen der Immunreaktion auf Entzündungen.

 

Quelle: Photomed